Interessensgrupe Streitgarnstraße  Oberaich - Bruck an der Mur

Droht abschnittsweise Sperre der Streitgarnstraße?
Keine Reaktionen seitens Stadtgemeinde, Land Steiermark und Bund!
Hr. Bgm. Peter Koch schweigt weiterhin!
Auch die Vertreter der Wilbach- und Lawinenverbauung schweigen!

Nach einer kurzen Urlaubspause melden wir uns wieder mit dem nächsten Bericht zurück

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Im letzten Bericht ging es um die Antwort der unsererseits gestellten Einwände bzw. unserer Stellungnahme zum Gefahrenzonenplan Bruck an der Mur – Oberaich

Dass es sich dabei um einen sehr dünn ausgefallenen Befund (gerade mal eine Seite) bzw. einer noch dünneren Stellungnahme (max. 12 Zeilen) handelte, verwunderte uns doch sehr stark. Wurde doch angeblich das Einzugsgebiet des Streitgarn- und des Hangwegbaches im Detail begangen, um den Istzustand festzustellen.

treffpunkt

Dieses Bild dient nur zur Veranschaulichkeit des Treffpunktes und ist nur als Symbolbild zu verstehen.
Die Veröffentlichung eines Originalfotos ist auf Grund der Datenschutzverordnung nicht möglich.

Wahr dagegen ist, dass sich die Herren der Kommission im Bereich Einmündung Streitgarnbach in das Gerinne der Streitgarnstraße zusammengefunden haben und während des Lokalaugenscheins diesen Platz, während der angeblichen im Befund angeführten im Detail stattgefundenen Begehungen, nicht verließen.


Die Kommission behauptete immer wieder,
dass es ihre alleinige Aufgabe ist den Istzustand festzustellen und festzuhalten.

Im einige Tage später eingetroffenen Befund ist kein Wort vom Istzustand zu lesen, obwohl sich Grundlegendes gegenüber dem letzten Gefahrenzonenplan 2009, welcher noch beim Flächenwidmungsplan-Entwurf 2019 gültig war, geändert hatte. So war eine Überführung des Gerinnes in der Roten - Zone der Streitgarnstraße zum Zwecke einer Grundstückszufahrt 2018 ohne sonderbauliche Maßnahmen (Tieferlegung des Gerinnes), von der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter Hr. Bgm. Peter Koch bewilligt worden.

Diese Überführung führt ohne Tieferlegung des Gerinnes zu erheblichen Risiken bei Unwetter. Das Gefahrenpotential wird dadurch um ein Vielfaches erhöht!!
Verklausungsgefahr!!
Erst vor einer Woche wurde ein vom Sturm umgerissener Baum aus dem Gerinne, nachdem er beinahe 4 Tage darin gelegen hatte, entfernt! Auch bei Gefahr in Verzug braucht man in der Stadtgemeinde Bruck an der Mur seine Zeit, obwohl stets seitens der Stadtgemeinde daran vorbeigefahren wird. Zum Glück gab es kein Unwetter!

Die Feststellung des Istzustandes erfolgte wie von der Kommission selbst bestätigt und im Befund angeführt, am 2. Juli 2020. Hier müsste diese Überführung (Änderung gegenüber Gefahrenzonenplan 2009) in den Istzustand aufgenommen worden sein.

NEIN - FEHLANZEIGE

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Um nun an die Fakten einer Dokumentierung des am 2. Juli 2020 von der Kommission durchgeführten Lokalaugenscheins zu gelangen, wendeten wir uns via E-Mail
an die Herren der damals vor Ort anwesenden Kommission:

  • Hr. DI Andreas Pichler (Bundesministerium für Landwirtschft, Regionen und Tourismus)
  • Hr. DI Max Pöllinger (Sektion Steiermark des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung)
  • Hr. Mag. Gernot Sommer (Land Steiermark)
  • Hr. DI Dr. Robert Pichler (Stadtgemeinde Bruck an der Mur)
  • Hr. DI Wilhelm Machold (Planverfasser)
  • Hr. DI Martin Streit (Für die Gebietsleitung Ost des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung)
  • Hr. DI Georg Deutschmann (Gefahrenzonenplanreferent)
  • Hr. Ing. Thomas Fürstaller (Gefahrenzonenplanreferent)

Dass eine Detailbegehung, wie im Befund angeführt, zu keinem Zeitpunkt des Lokalaugenscheins stattgefunden hatte, können wir gerne auch unter Eid aussagen!

Der letzte Gefahrenzonenplan stammte aus dem Jahr 2009. Die Überführung des Roten-Zone Gerinnes zum Zwecke einer Grundstückzufahrt wurde im Jahr 2018 von der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter der Führung von Hr. Bgm. Peter Koch bewilligt. Wir hatten die Kommission um eine Antwort auf diese noch nicht im Gefahrenzonenplan berücksichtigte Situation gebeten! Diese führt ohne Tieferlegung des Gerinnes zu erheblichen Risiken bei Unwetter. Das Gefahrenpotential wird dadurch um ein Vielfaches erhöht!!

Was wir auch vorbrachten, die Kommission verstand es immer wieder stupid und monoton dieselbe Antwort wiederholend auf beinahezu alle Anfragen zu geben.

Wir sind nur hier, um den Istzustand festzustellen.
Und im Befund ist gerade dieser interessante Istzustand mit keinem Wort erwähnt!

Daher kann man doch verstehen, dass wir interessiert sind, eine Dokumentation über den von der Kommission festgestellten Istzustand des im Detail, von der Kommission nicht begangenen Einzugsgebietes des Streitgarn- und Hangwegbaches zwecks Übereinstimmung und Übermittlung an die Volksanwaltschaft Österreich, zu erhalten.

Die Kommission muss doch diese Begehung dokumentiert,
und den Istzustand schriftlich festgehalten haben!!

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Hier wollen wir Ihnen das an die Kommission
übermittelte E-Mail zur Information näherbringen

Sg. Herren

Wir waren gerade mal auf Urlaub und daher melden wir uns etwas verspätet mit der Bitte um Beantwortung unseres Schreibens.

Betreff: Gefahrenzonenplan Bruck an der Mur - Oberaich

Da ihr Befund bzw. ihre Stellungnahme nur sehr dünn ausgefallen ist, würde es die Interessengruppe Streitgarn sehr stark interessieren, was nun die im Detail nicht wirklich stattgefundene, begangene Begehung des Streitgarnbaches ergeben hat. Die ist leider aus ihrer Stellungnahme mit keinem Wort zu entnehmen.

Vor Ort behaupteten Sie stets nur den Istzustand festzustellen! Wir sind daher sehr neugierig, was Sie nun als Istzustand festgestellt haben. In ihrem Befund bzw. ihrer Stellungnahme ist mit keinem Wort der derzeitige Istzustand beschrieben. Dies wäre unserer Meinung nach jedoch sehr wichtig um bei der nächsten Revidierung des Gefahrenzonenplans vergleichen zu können!

Es ist nämlich eine Frechheit Aussagen wie: Ist schon vorhanden was soll´s!* zu hören. Dass dabei das Gefahrenpotential durch Bewilligungen seitens der Stadtgemeinde unter Hr. Bgm. Peter Koch bei Unwetterkatastrophen derart stark erhöht wird, können und wollen wir nicht einfach so hinnehmen.

Es ist kein Wort über das derzeit nicht mehr vorhandene Gerinne zu lesen. Auch die total zugewachsene Unterführung ist mit keinem Wort beschrieben.

einmuendung

Ebenso finden wir mit keinem Wort erwähnt, dass die Überführung eines ROTEN ZONE Gerinnes aus dem Jahr 2018 zum Zwecke einer Grundstückszufahrt von der Gemeinde ohne sonderbauliche Maßnahmen (Tieferlegung des Gerinnes) womöglich fragwürdig genehmigt, und ohne womöglich weitere Genehmigung erweitert, in dieser Ausfertigung beschrieben wurde. Diese Überführung führt ohne Tieferlegung des Gerinnes zu erheblichen Risiken bei Unwetter und das Gefahrenpotential wird dadurch um ein Vielfaches erhöht?? Bei einem womöglichen Einverständnis der angrenzenden Grundstücksbesitzer wurde damit gerechnet, dass die Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter der Führung von Hr. Bgm. Peter Koch rechtlich vorgesehene Bestimmungen einhalten wird. Für Baubewilligungen und Vorschreibung der Ausführung ist allein die Stadtgemeinde Bruck an der Mur verantwortlich! Und hier muss den Befürwortern in der Stadtgemeinde bewusst gewesen sein, dass dies in dieser Form die genehmigt wurde, womöglich nicht einwandfrei rechtens war.

ueberfuehrung

Bis heute wurde auch nicht der Zuständigkeitsbereich für die Instandhaltung und Pflege erwähnt bzw. beantwortet. Weiters wurde auch keine Stellung zu unserem Vorschlag, seinerzeit von der Wildbach- und Lawinenverbauung bestätigt, dass eine Tieferlegung des Gerinnes in der Streitgarnstraße zur Beseitigung der gelben Zone entlang des Gerinnes in der Streitgarnstraße führen würde, bezogen. Damit wäre es möglich den Verlust von mehr als 1.5 Millionen Euro an Privatvermögen der Bürger entlang der Streitgarnstraße zu verhindern.

zustaendigkeit

Sg. Herren wir wenden uns daher mit der Bitte an Sie, uns eine Dokumentation über den ihrerseits festgestellten Istzustand des im Detail von Ihnen nicht begangenen Einzugsgebietes des Streitgarnbaches zwecks Übereinstimmung und Übermittlung an die Volksanwaltschaft Österreich, zu übermitteln. Sie müssen doch diese Begehung dokumentiert und den Istzustand schriftlich festgehalten haben!!

Denn nur auf Grund des, von Ihnen nicht ordnungsgemäß festgestellten Istzustandes erfolgte die Beurteilung und der daraus folgende Befund bzw. die Stellungnahme. Noch einmal der Istzustand wird hier mit keinem Wort beschrieben.

Mit Hoffnung auf Antwort verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen
Interessensgruppe Streitgarn

* Audiohandymitschnitt liegt bei der Interessensgruppe auf

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Wir wollen uns nun noch einmal
die Definitionen einer Roten Zone genauer ansehen.

Gefahrenzonenplan - WAS IST DAS?

Der Gefahrenzonenplan ist ein flächenhaftes Fachgutachten über die Gefährdung durch Hochwasser. Dabei berücksichtigt er im Speziellen die Feststoffprozesse, die für das jeweilige Einzugsgebiet typisch sind. Das sind etwa Muren oder Geschiebetransport. Er dient den Behörden als Grundlage für die Planung von Schutzmaßnahmen, für die Raumplanung, das Bauwesen und den Katastrophenschutz.

In diesem Gebiet gibt es nichts was im Speziellen zu berücksichtigen wäre. Es gab in den letzten 100 Jahren keinen Murenabgang noch kann man bei diesen Wassermengen von Geschiebetransport sprechen. Also fehlen hier womöglich die rechtlichen Grundlagen einer Roten Zone.

Funktionsbereiche: Rot-Gelb (notwendige Überflutungs- oder Rückhalteräume), Blau (Freihaltung für Schutzmaßnahmen), Braun (Hinweis auf andere als Bäche und Lawinen hervorgerufene Naturgefahren), Violett (Erhaltung des Zustands der Flächen für natürlichen Schutz)

Besondere Gefährdungen: z.B. Verklausungsgefahr

Zur Verklausungsgefahr dürfen wir anmerken, dass die Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter der Führung von Hr. Bgm. Peter Koch eine Überführung des Gerinnes in der Streitgarnstraße (ROTE ZONE) ohne sonderbauliche Maßnahmen (Tieferlegung des Gerinnes) im Jahr 2018 bewilligt hat. Die Durchflusshöhe beträgt gerade mal ca. 30 Zentimeter und ist auf diesem Teilstück mehr als 3,5 Meter lang. Hier sind wir besonders neugierig ob diese Gefahrenstelle in der Dokumentation des Istzustandes niedergeschrieben wurde. 2009 war diese Gefahrenstelle noch nicht vorhanden und müsste daher spätestens in dieser Dokumentation des Istzustandes zu finden sein, denn die Überquerung wurde erst 2018 unter der Verantwortung von Hr. Bgm. Peter Koch genehmigt!!!

Sozusagen eine hausgemachte Verklausungsgefahr durch die Verantwortungsträger der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter Hr. Bgm. Peter Koch.

„Die Rote Gefahrenzone umfasst jene Flächen, die durch Wildbäche oder Lawinen derart gefährdet sind, dass ihre ständige Benützung für Siedlungs- und Verkehrszwecke wegen der voraussichtlichen Schadenswirkungen des Bemessungsereignisses oder der Häufigkeit der Gefährdung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist.“ (Auszug aus „Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft vom 30. Juli 1976 über die Gefahrenzonenpläne, BGBl. Nr. 436/1976“).

Wie bereits oben angeführt gibt es in diesem Bereich kein wirklich wasserführendes Gerinne. Geschweige denn einen Wildbach. In diesem Bereich von einer Lawinengefahr zu sprechen ist ebenso absurd. Weiters wird hier auch die Häufigkeit angeführt. Wir wohnen nun beinahe 50 Jahre in diesem Bereich, welcher erst 2009 zur Roten Zone erklärt wurde, und können nichts über ein derartiges Ereignis berichten!! Damit ist auch unserer Meinung nach jedes Bemessungsereignis verloren gegangen!

Also kann man in diesem Einzugsgebiet auf keinem Fall von “voraussichtlichen Schadenswirkungen“
oder einem “Bemessungsereignis“ geschweige denn einer "Häufigkeit" sprechen.

Bei ortsüblicher Bauweise wäre mit Zerstörungen oder schwerer Beschädigung von Gebäuden und Verkehrsanlagen zu rechnen; vor allem ist auch das Leben von Personen im Freien ebenso wie in Gebäuden bedroht.

Auch diese Aussagen finden dank unserer 50ig jährigen Erfahrung auf dieses Gebiet keine Anwendung. Einfach lächerlich, wenn man diese Definitionen auf dieses Gebiet anwenden will. Sollten diese Anweisungen tatsächlich ausgeführt werden, müsste die Streitgarnstraße in diesem Bereich für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden! Einmal mehr ein Grund die Entlastungsstraße zu bauen! Wenn schon mit schweren Beschädigungen auf Grund der Beurteilung von Wildbach- und Lawinenverbauung zu rechnen ist, warum hat man dann die Verkehrsanlage (Asphaltierung, Erneuerung von Wasser- und gegebenfalls auch von Stromleitungen) auch noch im Jahr 2017 ortsüblich, womöglich mit Genehmigung der Wildbach- und Lawinenverbauung gebaut? Liegt hier nicht womöglich ein Fehlverhalten der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter der Führung von Hr. Bgm. Peter Koch und der Wildbach- und Lawinenverbauung  unter Hr. Planverfasser des Gefahrenzonenplanes Hr. DI Wilhem Machold vor? Auch eine Erdgasleitung (erhöhtes Gefahrenpotential) ist in diesem Gefahrenbereich orstüblich verlegt!!

In Gebieten größerer Bäche und Flüsse ist für die Abgrenzung zwischen gelber und roter Zone vor allem die Wassertiefe und Fließgeschwindigkeit maßgeblich; Untersuchungsgrundlage stellen Hochwässer mit einer 100-jährigen Eintrittswahrscheinlichkeit (HQ 100), bei Wildbächen einer mit 150 Jahren (HQ 150) dar.  

In diesem Gebiet fehlt absolut jede Untersuchungsgrundlage, da es in den letzten 100 Jahren zu keinem einzigen derartigen Ereignis gekommen ist. Und eine Bezeichnung Wildbach ist vollkommen fehl am Platze, da nicht einmal ein Gerinne vorhanden ist in dem der angebliche Wildbach fließen könnte. Das Wasser dafür müsste man schon mit Wünschelruten suchen gehen. Ausgenommen davon sind die Oberflächenwasser- und Drainagenwasserbeseitigungen der angrenzenden Bauten in der Hangwegsiedlung.

Weitere Definitionen gefällig:

Flächen in der Roten Gefahrenzone sind aufgrund der zu erwartenden Schäden zur ständigen Benutzung für Siedlungs- und Verkehrszwecke nicht geeignet.

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rufzeichen„Die Rote Gefahrenzone umfasst jene Flächen, die durch Wildbäche oder Lawinen derart gefährdet sind, dass ihre ständige Benützung für Siedlungs- und Verkehrszwecke wegen der voraussichtlichen Schadenswirkungen des Bemessungsereignisses* oder der Häufigkeit der Gefährdung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist.“ (Auszug aus „Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft vom 30. Juli 1976 über die Gefahrenzonenpläne, BGBl. Nr. 436/1976“).

 

streitgarnstrasse

Auf Grund des derzeit aufliegenden Gefahrenzonenplans
wird ein Teil der Streitgarnstraße als eindeutig ROTE-ZONE ausgewiesen.

Flächen in der Roten Gefahrenzone sind aufgrund der zu erwartenden Schäden zur ständigen Benutzung für Siedlungs- und Verkehrszwecke nicht geeignet  

Auf Grund dieser Definition müsste dieser als ROTE - ZONE gekennzeichnete Teil der Streitgarnstraße und des Hangweges für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Was wiederum für den Bau der Entlastungsstraße spricht.
* Ein Bemessungsereignis gibt es unseres derzeitigen Wissenstandes nicht, da bis heute kein derartiges Ereignis stattgefunden hat. Denken Sie mal darüber nach!!

Sie meine Herren von der Wildbach- und Lawinenverbauung, der Stadtgemeinde  Bruck an der Mur, dem Land Steiermark und dem Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus haben dies mit der unverständlichen Bestätigung der Umwidmung in eine Rote Zone bewirkt! Warum? Darauf erhielten wir bis heute keine Antwort!! Und dies nun bereits mehr als 10 Jahre lang!!

  • Hr. DI Andreas Pichler (Bundesministerium für Landwirtschft, Regionen und Tourismus)
  • Hr. DI Max Pöllinger (Sektion Steiermark des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung)
  • Hr. Mag. Gernot Sommer (Land Steiermark)
  • Hr. DI Dr. Robert Pichler (Stadtgemeinde Bruck an der Mur)
  • Hr. DI Wilhelm Machold (Planverfasser)
  • Hr. DI Martin Streit (Für die Gebietsleitung Ost des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung)
  • Hr. DI Georg Deutschmann (Gefahrenzonenplanreferent)
  • Hr. Ing. Thomas Fürstaller (Gefahrenzonenplanreferent)

Wie legen Sie nun ihre eigenen Vorgaben aus?
Droht nun eine Sperre des als ROTE ZONE gekennzeichneten Teils der Streitgarnstraße?
Oder wird nun endlich eine längst fällige Tieferlegung des Gerinnes angedacht werden?
Vielleicht wäre auch eine Wiederaufnahme des Baus der Entlastungsstraße sinnvoll!
Wie geht nun die Stadtgemeinde unter der Alleinverantwortung von Hr. Bgm. Peter Koch
und der SPÖ Bruck an der Mur mit dieser Situation um?

 

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Rote Gefahrenzone: Besonders gefährdeter Bereich
Rote Gefahrenzonen werden auf Grund der auftreten­den Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten beurteilt.
(Beispiel Wassertiefe von > 1,5m und Fließgeschwindigkeit von > 2,0m/s)

Die Wassertiefe im Gerinne in der Streitgarnstraße bewegt sich zwischen 0 und 3 Zentimeter. Die meiste Zeit im Jahr führt das Gerinne kein Wasser, ausgenommen bei Starkregen. Wobei in diesem Fall das Wasser auf der Streitgarnstraße durch die Neigung der Straße in das Gerinne geleitet wird. Und dies ist bis heute auch nur möglich weil die Interessensgruppe Streitgarnstraße eine Verrohrung des Gerinnes, welche uns seitens der Stadtgemeinde unter der Verantwortung von Hr. Bgm. Peter Koch untergeschoben werden sollte, verhindert hat. Wohin bitte hätte dieses Wasser auf der Streitgarnstraße entsorgt werden sollen? Auf die angrenzenden Grundstücke? Na dann vielen Dank Hr. Bürgermeister!! Ein bißchen mehr Logik wäre angebracht, oder benötigt man dafür auch schon externe Berater?

definition rote zone

Apropos Wiederkehrswahrscheinlichkeit!
Was soll wiederkehren was bis heute noch nicht stattgefunden hat!! In der Definition ist auch zu lesen von einem Hochwasserereignis, dass in einer langen Zeitreihe alle 30/100/300 Jahre einmal auftritt.
Bis heute konnten wir, Gott sei es gedankt, kein einziges derartiges Ereignis verzeichnen. Beinahe 50 Jahre sind wir hier schon wohnhaft und in den Aufzeichnungen der letzten 100 Jahren ist kein derartiges Ereignis zu finden. Mit Aufzeichnungen von 150 Jahren kann leider nicht gedient werden. Aber womöglich kommt es in den nächsten 150 Jahren, speziell zu einer von Hr. DI Andreas Pichler (Bund) angesprochenen Wiederkehrswahrscheinlichhkeit eines bis jetzt noch nicht stattgefundenes Bemessungsereignisses bezüglich Hochwasser, wieder zu Kriegshandlungen. Diese haben bereits in den letzten 100 Jahren stattgefunden. Hier könnte man eine Wiederkehrswahrscheinlichkeit in Anwendung bringen! z.B. Zweiter Weltkrieg Streitgarnberg! Denn durch einen Bombenhagel könnten alle Prognosen der Kommission auch noch durcheinandergebracht werden. Wer weiß was in 150 Jahren passiert. Vielleicht ist auch dies bei Nostradamus nachzulesen.

Logischerweise müsste man nun feststellen, dass den Herren der Kommission
womöglich jede Argumentation, die für eine ROTE ZONE sprechen,
abhandengekommen ist.

definitionen Gefahrenzonenplan

Man beachte bei dieser Definition auch den Bereich der Gelben Gefahrenzone und deren Beschreibung

Ist nämlich interessant, denn genau in einem solchen Gebietsabschnitt liegt ein im Stadtentwicklungskonzept der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter Hr. Bgm. Peter Koch vorgesehener “örtlicher Siedlungsschwerpunkt optional“

Siedlungsschwerpunkte

Was sollen wir nun davon halten
Bis jetzt schweigen Hr. Bgm. Peter Koch mit Team zu unseren Ausführungen.

Wir wollen weiterhin neugierig bleiben und uns in Geduld üben.
Vielleicht bekommen wir doch einmal eine Antwort auf unsere Schreiben.
Vielleicht wäre mal eine Aussprache sinnvoll !  

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Bleiben Sie dran - wir werden weiterhin laufend darüber,
und über andere Neuigkeiten in Oberaich berichten

zum Beispiel: Das große Warten auf die von der Stadtgemeinde liebevoll genannten Bushütten, die sich nicht im Stadtteil Oberaich befinden. Alte funktionsfähige Buswartehäuschen wurden zu früh, ausgenommen davon sind die, zum selben Zeitpunkt angeschafften  Wartehäuschen bei der Abzweigung Bundesstraße nach Picheldorf, entfernt. Und alles womöglich nur wegen der großartigen Wahlversprechen von Hr. Bgm. Peter Koch mit dem die Oberaicher Bürger nicht wirklich etwas anfangen können!

Mögliche Änderungen unter der Alleinherrschaft des Hr. Bgm. Peter Koch und der SPÖ wollen wir weiterhin unter die Lupe nehmen!

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Der Flächenwidmungsplan-Entwurf 2019 ist auch so ein eigenes nicht enden wollendes Kapitel und wird demnächst auf dieser Internetseite wieder einmal behandelt werden.

Bis zum heutigen Tag, dem 11. August 2020, also beinahe ein Jahr später, gibt es keine Information oder Aufklärung seitens der Stadtgemeinde Bruck an der Mur.
Hr. Bgm. Peter Koch hüllt sich weiterhin in Schweigen!

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