Interessensgrupe Streitgarnstraße  Oberaich - Bruck an der Mur

 

falsch gelegen

 

  • Überführungen des Streitgarn- und des Hangwegbaches in
    Roter Zone entsprechen nicht den Anforderungen!!
  • Wasserrechtsbehörde der BH-Bruck an der Mur blieb über
    womöglich erteilte Baugenehmigung uninformiert!
  • Keine Baugenehmigung der Wasserrechtsbehörde BH Bruck
    für diese Bauausführung vorhanden!
  • Tolerierung durch Bundesministerium, Land, WLV und Gemeinde
    schadet damit Anrainern in der Streitgarnstraße.

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Hr. Bürgermeister Peter Koch, Hr. DI Georg Deutschmann (Baurecht) Hr. DI Dr. Robert Pichler (Stadtentwicklung und strategische Projekte) Hr. DI Wilhelm Machold (Planverfasser) Hr. DI Martin Streit (Für die Gebietsleitung Ost des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung) schweigen weiterhin. Auch Vertreter von Bund und Land schweigen dazu. Stimmt einen nachdenklich!

Ein kurzer Rückblick

Nachdem der neue Gefahrenzonenplan 2020 abgehandelt war, richteten wir am 7. August 2020 ein Schreiben an alle Herren der damals vor Ort zum Lokalaugenschein anwesend gewesenen Herren mit der Bitte um eine Dokumentation des dabei festgestellten Istzustandes. Auch an Hr. Bgm. Peter Koch wurde diese Mail gesendet. Es ging dabei um die beiden Grundstückszufahrten inklusive Überführung des Gerinnes in der Roten Zone in der Streitgarnstraße. Da wir nun 2 Monate lang keine Nachricht von der Gemeinde, der WLV, dem Bundesministerium für Landwirtschaft – Regionen und Tourismus, dem Land Steiermark erhalten haben sahen wir uns gezwungen weitere Recherchen anzustellen, um Klarheit über Genehmigungen, betreffend der beiden Überführungen des Streitgarn- bzw. Hangwegbaches zu erhalten.

Überführung zum Grundstück 120/2

Bild2
Bild3

Gesamtbreite ca. 6,2 Meter (2 Meter wurden nach einer womöglichen Endkommission zugebaut) Überführung mittels Stahlplatten. 
Bei Gefahr sind diese nur mit schwerem Gerät zu bewegen bzw. zu entfernen!
Durchlasstiefe: 30,5 cm am tiefsten Punkt; Durchlassbreite: ca. 65 cm

Dem vorliegenden Gefahrenzonenplan zufolge liegt diese Überführung in einer Roten-Zone und überquert den Streitgarnbach ohne Genehmigung der Wasserrechtsbehörde. Für Baugenehmigungen von Überquerungen eines Gerinnes in einer Roten Zone müsste die Baubezirksleitung-Wasserrecht eingebunden werden. Dies war hier nicht der Fall

Bis 2017 gab es für das Grundstück 120/2 keine von der Stadtgemeinde genehmigte Zufahrtsmöglichkeit. Auch die Vorbesitzer des Grundstücks hatten keine Zufahrt zu ihrem Grundstück. Mit der Wiederherstellung der Streitgarnstraße bis zur Hangwegkreuzung, bei der uns eine Verrohrung des Gerinnes untergeschoben werden sollte, wurde womöglich von Stadtgemeinde Bruck an der Mur für die Zufahrt zu diesem Grundstück eine Baubewilligung erteilt! Natürlich wäre diese Baugenehmigung, wenn die angedachte Verrohrung, welche uns untergeschoben werden sollte, durchgeführt hätte werden können kein Problem, und auch ohne die Einbindung der Wasserrechtsbehörde möglich gewesen.

Womöglich muss hier irgendjemand, wer immer das auch gewesen sein sollte, ohne Einbindung der Wasserrechtsbehörde die Baugenehmigung  für die Überquerung eines Gerinnes in der Roten-Zone und die Auffahrt zum Grundstück 120/2 inklusive der Errichtung einer Steinschlichtung erteilt haben.  Es gilt die Unschuldsvermutung

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Aus den oben genannten Gründen der fehlenden Beantwortung unserer Bitte den Istzustand bekanntzugeben, haben wir weitere Recherchen unternommen.

Wir dürfen Sie hier über den Ausgang eines Gesprächs mit der Baubezirksleitung Abteilung Wasserrecht und der zugehörenden Rechtsvertretung, beide Überführungen betreffend, nach Erteilung einer Genehmigung darüber öffentlich berichten zu dürfen, informieren.

baubezirksleitung

Ob nun all diese mißlichen Zustände und Gefahren von der WLV und der Kommission beim Lokalaugenschein zum Gefahrenzonenplan vermerkt wurden, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir warten bis heute auf eine Antwort. Alle Herren der Kommission wurden persönlich angeschrieben.

Womöglich interessiert diesen Herren der tatsächliche Istzustand nicht. Diese Herren ignorieren womöglich diese hochpotentiellen Gefahrenquellen. Selbst darauf angesprochen wurde nur mit den Schultern gezuckt. Haben diese Herren andere Vorschriften als die Baubezirksleitung-Wasserrecht? Oder ist hier womöglich eine Unterordnung zur Stadtgemeinde angesagt? Wurde bei Erstellung des Gefahrenzonenplans überhaupt nachgefragt ob hier eine Baugenehmigung vorliegt. Entspricht diese Bauausführung den heutigen Anforderungen?  Die Baubezirksleitung-Wasserrecht hat diese Überführungen in dieser Form nicht genehmigt! Wir dürfen diesbezüglich große Bedenken anmelden. Der daraus resultierende Schaden wird womöglich einfach den Anrainern zugeschoben!

siehe auch Lokalaugenschein

Was sollen wir noch von Verantwortlichen erwarten?

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Hier auf einen möglichen Istzustand aus vergangener Zeit und einer daraus womöglichen Baubewilligung hinzuweisen entspricht nicht den Tatsachen. Bis zur Wiederherstellung der Streitgarnstraße gab es keine genehmigte Zufahrtsmöglichkeit zum Grundstück 120/2. Die von der Stadtgemeinde und deren womöglichen Beratern angedachte Verrohrung im Zuge einer Wiederherstellung der Streitgarnstraße kam zum Leidwesen der Verantwortlichen in der Stadtgemeinde Bruck-Mur nicht zu Stande. Die Stadtgemeinde Bruck an der Mur genehmigte erst 2017 bzw. 2018 unter dem Verantwortungsbereich von Hr. Bgm. Peter Koch, ohne eine dafür notwendige Einwilligung der Baubezirksleitung-Wasserrecht einzuholen, die Überquerung und die daraus resultierende Grundstückszufahrt inklusive Steinschlichtung.

Laut Aussage der Baubezirksleitung-Wasserrecht hätten die Überführungen in dieser Ausführung
nicht genehmigt werden dürfen

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Überführung zum Grundstück 128/4

Bild4
Bild5

Gesamtbreite: ca. 4,15 Meter
Überführung massive Holzbrücke.  Bei Gefahr nur mit schwerem Gerät zu bewegen bzw. zu entfernen!
Durchlasstiefe: 24 cm am tiefsten Punkt; Durchlassbreite: ca. 65 cm

Ob es für diese Überführung jemals eine Genehmigung gegeben hat entzieht sich unserer Kenntnis. Ob wir dies jemals erfahren werden ist ungewiss, denn auch zu dieser Überführung wird geschwiegen. Die Herren der Kommission standen damals direkt darauf und hatten die hochpotentielle Gefahrenquelle zu ihren Füßen total ignoriert bzw. toleriert. Eine Antwort auf unser Schreiben blieben diese Herren bis heute schuldig.

Mit Inkrafttreten des Gefahrenzonenplans 2020 liegt jedoch auch diese Überführung des Hangwegbaches in der Roten-Zone in der Streitgarnstraße. Und hier gelten dieselben Aussagen wie bei der Überführung zum Grundstück 120/2. Doch hier ist die Gefahr noch weit größer da die Durchlasshöhe der Überführung nur 24 Zentimeter beträgt. Womöglich wurden diese beiden Gefahrenquellen von der WLV ignoriert bzw. toleriert. Leidtragende sind die Anrainer in der Streitgarnstraße. Beide Überführungen befinden sich in einem Abstand von ca. 35 Metern.

Somit liegt womöglich ein Verschulden der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter der Verantwortung von Hr. Bgm. Peter Koch und Hr. DI Dr. Robert Pichler bzw. Hr. DI Georg Deutschmann (Baurecht) vor!  Es gilt die Unschuldsvermutung

Laut Aussage der Baubezirksleitung-Wasserrecht
dürften diese Überquerungen nicht vorhanden sein

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Es gibt Lösungen 

Eine der angeführten Lösungen muss von der Stadtgemeinde Bruck an der Mur in nächster Zeit durchgeführt werden, um den derzeit gültigen Anforderungen  endlich gerecht zu werden.

Anrainer sind nicht länger gewillt alles einfach hinzunehmen!
Wir werden uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln wehren.

loesungen

 

Wir sind neugierig darauf ob nun die Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter Hr. Bgm. Peter Koch und die WLV dazu endlich einmal Stellung beziehen, und unsere offenen Anfragen beantworten werden.

Eine gerichtliche Entscheidung ist das letzte Mittel,
welches die Interessensgruppe Streitgarnstraße anstrebt. 

 

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no fairness

Anmerkung zur Wildbach- und Lawinenverbauung – Planverfasser Hr. DI Wilhelm Machold.

Im Jahr 2011 noch unter Hr. Bgm. Gerhard Weber hatten wir um eine Umgestaltung unseres Grundstückes, Errichtung einer Steinschlichtung, Wärmedämmung und so manches mehr angesucht. Bei der Bauverhandlung seinerzeit wollte Hr. DI Wilhelm Machold erreichen, dass unsere seit Anfang an mitgebaute Terrasse abgerissen werden muss, da sich diese in einer gelben Zone befand. Nur der Tatsache, dass sich seit Baubeginn in den Mauern dieser Terrasse ein Verteilerkasten der Stadtwerke Bruck an der Mur für die Panzersicherungen von weiteren drei Einfamilienhäusern befand, ist es zu verdanken, dass wir dieser gewollten Anordnung von Hr. DI Wilhelm Machold der WLV nicht Folge leisten mussten. Übrigens Rote bzw. Gelbe Zone wurde dieses Gebiet unverständlicher Weise erst ab 2009

Und nun toleriert Herr DI Wilhelm Machold, Fachbeamter der Wildbach- und Lawinenverbauung und Planverfasser des Gefahrenzonenplans 2020 zwei von der Baubezirksleitung-Wasserecht in dieser Ausführung nicht genehmigte Überführungen. Beide Überführungen stellen ein hohes Gefahrenpotential dar, und wurden nicht einmal als hochpotentielle Gefahrenquellen in den Istzustand als solche aufgenommen!! Jedenfalls erhielten wir bis heute keine anderslautende Information! Aber seinerzeit wollte Hr. DI Wilhelm Machold für unsere Terrasse einen Abrissbescheid erreichen. Gebaut wurde diese Terrasse mit dem Bau des gesamten Wohnhauses in den Jahren 1971-1975. Im Jahr 2011 sollte nach Meinung des Hr. DI Wilhelm Machold abgerissen werden. Hier wäre nichts mit ISTBESTAND gewesen!!!

rufzeichenDas Bundesministerium genehmigte womöglich auch diese Gefahrenquellen
entlang der Streitgarnstraße im guten Gewissen
dadurch Staatsbürgern finanziellen Schaden zuzufügen.

Wo leben wir heute!!

Auch die Stadtgemeinde trug dazu ihr Scherflein bei. Trotz einem von der Baufirma eingebrachten Bauführbescheid im Jahr 2012, versuchte uns die Stadtgemeinde Bruck an der Mur im Jahr 2018 unter Hr. Bgm. Peter Koch eine von Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger, selbst in der Streitgarnstraße wohnhaft, unterschriebene  und mittels RSB Brief zugestellte angeordnete Endkommissionierung aufzuzwingen. Dies hätte womöglich eine große finanzielle Belastung und reine Abzocke bedeutet. Da die damals bauausführende Firma den verlangten Bauführbescheid aus dem Jahr 2012 noch in ihren Unterlagen hatte, konnte der Bauführbescheid zum Zweiten Mal durch die bausführende Firma eingereicht werden.

Das war noch nicht genug

Unsere Liegenschaft wurde auf Anordnung der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter der Leitung von Hr. Bgm. Peter Koch mindestens drei- bis viermal neu vermessen. Grundstück sowie Gebäude. Es ist dabei anzumerken, dass diese Vermessungen nur unsere Liegenschaft in der gesamten Streitgarnstraße betrafen. Alle anderen Gebäude und Grundstücke wurden nicht kontrolliert. Schon etwas eigenartig! Eine Verrückung der Grenzen wäre zu diesem Zeitpunkt unmöglich gewesen. Verschieben Sie mal ca. 700 Tonnen an Steinen! Die dabei errichtete Steinschlichtung ist von der vermessenen Grundgrenze ca. 50 Zentimeter entfernt.

Na ja was soll´s Herr Bürgermeister
wir warten noch immer auf eine eventuelle Kontaktaufnahme


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