Interessensgrupe Streitgarnstraße  Oberaich - Bruck an der Mur

Verkehrsclub Österreich fordert mehr Sicherheit auf unseren Straßen

Unlängst (15. Jänner 2020) war im ORF eine Stellungnahme des VCÖ-Verkehrsclub Österreich zu der Unfallstatistik Fußgänger zu hören und zu sehen. In dieser Stellungnahme wurde eine Verkehrsberuhigung in Städten und Siedlungsgebieten gefordert. Was uns aber aufhorchen ließ war die Ansage dass der VCÖ-Verkehrsclub Österreich einen Ausbau der Gehsteige, und hier vor allem in ländlichen Gebieten, als unbedingt notwendig erklärte. Eine Forderung, die 100% Zustimmung in den betroffenen Gebieten finden wird. Denn die Sicherheit unserer Bürger vor allem Kindern, Schülern und Senioren, sollte schon die eine oder andere Investition wert sein.

Hr. BGM. Peter Koch in Bruck an der Mur sieht dies womöglich ganz anders

In einer der letzten Wochenzeitungen (16.01.2020) die an jeden Haushalt zugestellt wurden, war zu lesen, dass die Westbrücke in Bruck an der Mur im Wahlkampf der ÖVP wieder ein Thema sein wird. Sicherheits- und Infrastrukturmaßnahmen haben in der Politik von Hr. Bgm. Peter Koch und Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger  womöglich keinen Platz, da diese meist unattraktiv sind, und damit keine Wahlen gewonnen werden können.

Unsere Zukunft in der Streitgarnstraße

Bei den von der Gemeinde vorgesehenen Baubewilligungen nördlich der Panoramasiedlung wird sich das bereits jetzt schon starke Verkehrsaufkommen (wir berichteten bereits darüber) nochmals massiv erhöhen.

Hr. Bürgermeister Mag. Peter Koch wachen Sie auf

Sie spielen womöglich mit der Sicherheit unserer Kinder, Schüler, Senioren, Fußgänger und Radfahrern

 

Der vom VCÖ-Verkehrsclub Österreich geforderte Ausbau der Gehsteige im ländlichen Bereich findet bei den Verantwortungsträgern der Stadtgemeinde Bruck an der Mur unter Hr. Bgm. Peter Koch und Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger keine Beachtung. Stattdessen werden womöglich die Aufschließungen der Bauflächen nördlich der Panoramasiedlung in Oberaich vorangetrieben werden. Mit einem extrem starkem Verkehrszuwachs ist dabei zu rechnen!

Und dies, ohne wie in Bruck an der Mur im Bereich “Hochfeld“ geforderten Aufschließungserfordernissen!

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Für die Aufschließungen der befristen Wohnraum-Bauflächen nördlich der Panoramasiedlung wurden womöglich keine Aufschließungserfordernisse festgeschrieben. Von externen Beratern war damals womöglich geplant, die Streitgarnstraße durch Verrohrung des Gerinnes um mehr als 1 Meter zu verbreitern. Damit wären die Anforderungen an die Infrastruktur-Verkehr womöglich erfüllt gewesen.

Doch die Verrohrung des Gerinnes welche, uns den Anrainern, in der Streitgarnstraße im Zuge einer Wiederherstellung der Straße untergeschoben werden sollte, konnte zum Leidwesen von Hr. Bgm. Peter Koch und Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger durch den Widerstand der Interessensgruppe Streitgarnstraße  nicht durchgeführt werden.

Es wird nun unsererseits stark bezweifelt, dass eine Neubetrachtung auf Grund grundlegender Änderungen durchgeführt wird. Damit ist es für die Verantwortungsträger der Stadtgemeinde Bruck an der Mur möglich ohne neu zu verfassenden Aufschließungserfordernissen Baugenehmigungen zu erteilen. Auch wenn die Frage der Oberflächenwasserbeseitigung ebenfalls noch ungeklärt ist.

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Wir werden jeden einzelnen Schritt weiterhin genau beobachten und uns rechtliche Schritte vorbehalten

Herr Bürgermeister so kann es nicht gehen!

Wir bitten um eine Revidierung und Neubetrachtung der Lage. Wir werden auf Festlegung von Aufschließungserfordernissen, wie sie im Bereich Hochfeld vorgesehen sind, pochen.

Sollten, wie es gerüchteweise bereits die Spatzen vom Dach pfeifen, Wohnbaufirmen auf diesen Grundstücken, Mietwohnungen oder auch Mietkaufwohnungen errichten, wird der Verkehr im Utschtal und in der Streitgarnstraße derart stark zunehmen, dass jegliche Sicherheit für unsere Kinder, Senioren, Fußgänger und Radfahrer verloren geht.

Bereits jetzt ist mit regelmäßigen Schwerverkehr auf der Streitgarnstraße zu rechnen, der bei Begegnungen stets zur neuen Herausforderung wird, und die Sicherheit von Kindern, Schülern, Fußgängern und Radfahrern stark gefährdet. Begegnungen mit landwirtschaftlichen Geräten (große Traktoren mit verschiedensten Geräten und langen Hängern), Holzbringung und Zustell- bzw. Abholdienst mit schweren LKW´s führen regelmäßig zu schwierigen Ausweichmanövern. Da es keine Ausweichstelle mehr gibt, muss immer wieder mal weit zurückgeschoben werden. Und davon sind meist mehrere Verrkehrsteilnehmer betroffen.

Wenn die Aufschließungen der Baufflächen nördlich der Panoramasiedlung, angesichts der geänderten Lage ohne neuerliche Aufschließungserfordernisse seitens der Gemeinde bzw. dem für den Flächenwidmungsplan verantwortlichen Planungsbüro DI Pumpernig  durchgeführt werden, ist das Chaos in der Streitgarnstraße perfekt. Die geplante Verbreiterung der Streitgarnstraße durch Verrohrung des Gerinnes, welche 2017 den Anforderungen der Infrastruktur-Verkehr genügen sollte, konnte durch den Widerstand der Interessensgruppe Streitgarnstraße verhindert werden. 

Ob es sich dabei  womöglich um ein Fehlverhalten seitens der Verantwortungsträger der Stadtgemeinde Bruck an der Mur handelt, wird zu prüfen sein! Daher sollte eine Revedierung bzw. Neubetrachtung in Erwägung gezogen werden! Die Bürgerinitiative Streitgarnstraße hatte vor Jahren schon einmal einen Baustopp erreicht. (nachzulesen in der Chronik KG Streitgarn)

Die Fertigstellung der Entlastungsstraße könnte hier Abhilfe schaffen

Wurde das für den Flächenwidmungsplan zuständige Planungsbüro DI Pumpernig von dieser geänderten Situation informiert? 
Müsste womöglich auf Grund der Änderungen zur Infrastruktur-Verkehr in der Streitgarnstraße und fehlenden Aufschließungserfordernissen, auch von Gesetzes wegen eine Neubetrachtung der Lage durchgeführt werden?

Wir bleiben dran und werden weiterhin darüber informieren

 

VCÖ-Verkehrsclub  Österreich  fordert  Ausbau  der  Gehsteige  im  ländlichen  Bereich

Selbst der Lichtmasten im Utschtal, welcher wegen des Rückbaus der Streitgarnstraße entfernt und nicht einfach versetzt wurde, ist bis heute nicht wieder aufgestellt worden. Und somit bleibt das engste Teilstück der Utschtalstraße ohne ausreichende Beleuchtung und Gehsteig weiterhin das absolut gefährlichste Teilstück für unsere Kinder, was die Sicherheit betrifft.

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Geht man in der Dunkelheit bei dieser mangelhaften Beleuchtung in das Utschtal so ist am Ende der landwirtschaftlichen Nutzfläche nach dem Kühlhaus der Gehsteig zu Ende. Um nun eine mögliche Gefahr schneller erkennen bzw. schneller darauf reagieren zu können, muss man die Straßenseite wechseln. Von da geht es aber ohne Gehsteig weiter entlang der Utschtalstraße!! Auch für unsere Bewohner des Seniorenzentrum in Oberaich mit Rollator stets eine große Herausforderung. In der Retz muss man wiederum die Seite wechseln um dann auf einem weiteren Teilstück mit Gehsteig in den Utschgraben gehen zu können.  Nach der Abzweigung zur Ulrichskirche geht es dann ohne Gehsteig, mit erforderlichen Wechsel der Straßenseite, weiter in den Utschgraben!

Will man aber in die viel zu schmale Streitgarnstraße einbiegen, ist absolut keine Sicherheit mehr vorhanden. Taschenlampe und Warnweste gehören hier zur Grundausrüstung um einigermaßen sicher voranzukommen.

In Zukunft wird es mit der Sicherheit in der Streitgarnstraße, dank Hr. Bgm. Peter Koch und Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger womöglich weiterhin steil bergab gehen!

Hr. Bgm. Peter Koch und Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger machen sich womöglich über die Sicherheit der Bürger in diesen Wohngebieten keine Gedanken! Sie nehmen dieses Risiko ohne nur mit der Wimper zu zucken in Kauf und werden womöglich die Aufschließungen der Grundstücke nördlich der Panoramasiedlung ohne Aufschließungserfordernisse vorantreiben. Eine Forderung des Verkehrsclub Österreich wird somit einfach ignoriert.

Die Fertigstellung der Entlastungsstraße könnte hier Abhilfe schaffen

Womöglich wird wieder eine Überprüfung an das Kuratorium für Verkehrssicherheit in Auftrag gegeben werden, welches womöglich bestätigen wird, dass die Mindestanforderungen auch mit dem zu erwartetenden starkem Verkehrszuwachs, noch gegeben sind. Selbst bei Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung, was kaum der Fall ist, sind wir derzeit mehr als am Limit! Bauliche Maßnahmen, welche wenigstens die Einhaltung der Geschwindigkeit erzwingen könnten, wurden seinerzeit schon vom Kuratorium für Verkehrssicherheit mit belanglosen Begründungen, abgelehnt. Bei dieser Überprüfung werden die dafür Beauftragten womöglich unseren Empfehlungen folgen, und bei Dunkelheit mit Taschenlampe oder womöglich auch mit Warnweste ausgestattet, die Sicherheit in der Streitgarnstraße womöglich bestätigen! Wir geben die Hoffnung nicht auf und glauben auf Einsicht des Kuratorium für Verkehrssicherheit. Der zu erwartende Verkehrszuwachs ist enorm. Die Streitgarnstraße in ihrem derzeitigen Zustand ist diesem zu erwartenden Verkehrsaufkommen sicher nicht mehr gewachsen!!

Zur Erinnerung: Bereits vor Jahren hat der damalige Landesrat Hr. Gerhard Kurzmann den Bau der Entlastungsstraße gefordert. Auch das für den Flächenwidmungplan verantwortliche Planungsbüro DI Pumpernig hat zum selben Zeitpunkt bei Zuwachs der Liegenschaften den Bau einer Entlastungsstraße angeraten!!

Trotz starkem Zuwuchs seinerzeit (Siedlung entlang des Boarnweges) wurde der Bau der Entlastungsstraße von Hr. Bgm. Peter Koch und Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger 2017 gestoppt.

Nun erfolgt womöglich die nächste Etappe, bei der wie oben angekündigt, womöglich Mietwohnungen oder Mietkaufwohnungen von Wohnbaufirmen gebaut werden. Es muss mit extrem starkem Verkehrszuwachs gerechnet werden. Und alles trotz geänderter Sachlage, womöglich ohne einer Revidierung bzw. Neubetrachtung und damit fehlenden neuerlichen Aufschließungerfordernissen! Hier bleiben viele Fragen offen. Wir werden versuchen diese zu beantworten!

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