Interessensgrupe Streitgarnstraße  Oberaich - Bruck an der Mur

Fusion der beiden Gemeinden Oberaich und Bruck an der Mur

Beinahe fünf Jahre sind seit der Fusion der beiden Gemeinden Bruck an der Mur und Oberaich vergangen. Ein Bürgermeisterwechsel 2017 war dabei die beinahe einzige politische Veränderung. Und dies hatte für Oberaich sicher nicht die besten Aussichten zur Folge.

Im März 2020 finden die Gemeinderatswahlen statt

Ein guter Zeitpunkt um in Abständen darüber zu informieren, was sich bis heute so in Oberaich getan hat. Leider gibt es dazu nicht viel zu berichten, denn seit der Zusammenlegung sind wir womöglich nur noch die Nettozahler der Stadtgemeinde Bruck an der Mur.

Was ist seither geschehen – Was hat sich seither getan

Man ist fast dazu geneigt zu sagen, dass sich in Oberaich innerhalb dieser fünf Jahre beinahe gar nichts getan hat. Abgesehen von der Sanierung der Streitgarnstraße, welche aber auf Grund des Zustandes lt. Landes- und Gemeindestraßengesetzes saniert werden musste, geschah nichts was man als positiv bezeichnen könnte. Sogar die Sanierung der Streitgarnstraße hatte einen weiteren, nicht unbedeutenden Grund für die Gemeindevertreter. Die in dieser Straße verlaufende Wasserleitung musste unbedingt erneuert werden, da für die bereits im Norden der Panoramasiedlung gewidmeten Bauflächen, zu wenig Wasserdruck vorhanden war. Auch eine Verbreiterung der Straße, wir berichteten schon darüber, wäre für die Verbesserung der Infrastruktur-Verkehr zur Erteilung von Baubewilligungen unbedingt erforderlich gewesen. So gesehen war also der Zustand der Straße nur, zu einem unwesentlichen Teil mitverantwortlich.

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Sanierung auf Grund von Grundstückaufschließungen durchgeführt

In erster Linie dachte man innerhalb von SPÖ und ÖVP womöglich nur an die befristeten Bauflächen im nördlichen Bereich der Panoramasiedlung. Denn mit diesen Veränderungen könnten die erforderlichen Aufschließungen der genannten Bauflächen durchgeführt werden.

Bauflaechen

Selbst die Herren Experten für Infrastruktur und Verkehr konnten 2017 in einer Versammlung nur bestätigen, dass eine Änderung des Verlaufs der Streitgarnstraße, sowie eine Verbreiterung unmöglich sind.

Hr. Bgm. Peter Koch und Hr. Sachbereichsleiter Bau DI Dr. Robert Pichler wollten dies seinerzeit so nicht zur Kenntnis nehmen.
Und daran hat sich bis heute nichts geändert! Abhilfe kann nur der Bau der Entlastungsstraße bringen.

gemeindeamt oberaich

Schließung des Alt- und Problemstoffsammelzentrum in Oberaich

Zwei lange Jahre nach der Zusammenlegung hatten die Bürger in Oberaich noch die Möglichkeit, dass auf alle Fälle besser gelegene Alt- und Problemstoffsammelzentrum zu nutzen. In dieser Zeit wurde bei den unterschiedlichsten Bediensteten nachgefragt was der Grund für diese Schließung ist. Und man muss sagen - keine Antwort glich der anderen. Keiner der Herren konnte darauf eine wirklich zufriedenstellende Antwort geben, bis eines Tages eine Tafel am Zufahrtstor angebracht wurde auf dem zu lesen war, dass ab sofort nur das  Alt- und Problemstoffsammelzentrum in Bruck zu nutzen ist.

Ein weiteres Highlight unter der SPÖ mit Hr. Bgm. Peter Koch Auch haben sich die Abgabepreise nach diesen zwei Jahren erhöht, obwohl versprochen wurde das alles so weiterläuft

Selbst die Aussage: "Das APZ ist auch an jedem 4. Freitag nachmittags von 13 bis 18 Uhr geöffnet", ist derart unlogisch zu verstehen, sodass man sich fragt wer diesen Schwachsinn erdacht hat. Jeder 4. Freitag wird innerhalb der 52 Wochen im Jahr vom Beginn eines Jahres gerechnet. Also wenn man keinen PC, kein Handy oder dergleichen  benützt, um einfach nachzuschauen, muss man die Freitage bis Jahresende abzählen. Schwachsinn!! Könnte da man nicht jeden 4. Freitag im Monat herbeiziehen. Wäre leichter verständlich, und auch logischer zu handhaben.

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Mit der Erneuerung der Bushaltestelle und der Entfernung des Schutzweges

in der Nähe der Volksschule und des Kindergartens könnte man den Bericht über die Vorkommnisse der letzten 5 Jahre in Oberaich auch schon wieder schließen.

So gesehen sind wir in Oberaich nur die NETTOZAHLER

Bis heute kann man in Oberaich die Entfernung des Schutzweges nicht verstehen. In letzter Zeit werden diese Aktionen auch, zum Missfallen der Bürger, in Bruck an der Mur angewendet.

ohne zebrastreifen Bericht
zebrastreifen Bericht

Wo liegt hier die Ersparnis? Bzw. was will man damit bezwecken? In Oberaich galt schon immer eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h im gesamten Siedlungsgebiet. Auf jeden Fall hätte der Schutzweg mehr Sicherheit bedeutet, als die teure Verengung der Straße, die von den meisten Bürgern in Oberaich als sinnlos erachtet, jedoch von Hr. Bgm. Peter Koch und Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger als beste Lösung gepriesen wird! Sogar die spezielle Beleuchtung für einen Schutzweg war und ist immer noch vorhanden. Und genau betrachtet kann keine wirkliche Verengung der Straße erkannt werden, denn die Straße ist in diesem Bereich nicht schmäler, am Bild leicht zu erkennen, als im Bereich des Kindergartens. Was sollte damit also bezweckt werden?

strassenueberquerung

Na ja, womöglich hätte der Schutzweg zu den gegebenen Zeiten (Schulbetrieb) von der Exekutive überwacht werden müssen. Und genau diese Kosten erspart sich nun womöglich die Stadtgemeinde Bruck an der Mur auf Kosten der Sicherheit unserer Kinder. Der Schutzweg wurde aber nicht nur während der Schulzeit genützt, sondern diente einfach dazu die Straße sicher überqueren zu können. Sogar ein Briefkasten befindet sich auf der anderen Straßenseite des Gehsteiges! Ebenso muss die Straße an diesem neuralgischen Punkt überquert werden, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmittel den Stadtteil Oberaich verlassen will. Und dies ohne Schutzweg!!

Was dachten SPÖ und ÖVP bei dieser Aktion?
Sich dabei auf das Kuratorium für Verkehrssicherheit zu berufen entbehrt jeder Grundlage!

Der Sommer ist vorbei und die Tage werden kürzer, die Nächte werden naturgemäß länger und trotzdem hat man in einem ohnehin gefährlichen Straßenabschnitt des Utschtals die Beleuchtung entfernt, um auf die ehemalige Entlastungsstraße zufahren zu können. Genau auf diesem extrem gefährlichen Abschnitt gibt es keinen Gehsteig. Nun auch noch ohne ausreichende Ausleuchtung ist dieser schmalste Bereich der Utschtalstraße eine äußerst gefährliche Stelle für alle.  Eine Verlegung des Lichtmastens um ca. 3 Meter wäre zielführender gewesen.

Wo bleibt hier das Kuratorium für Verkehrssicherheit??
Wo sind hier die Sachbereichsleiter - Infrastruktur Verkehr??

mit beleuchtung
ohne beleuchtung

Ach ja, die Beleuchtung entlang der Utschtalstraße lässt sehr zu wünschen übrig! Nicht einmal eine Umstellung auf LED Leuchtmittel, um eine größere Lichtausbeutung zu erreichen, ist es der SPÖ unter Hr. Bgm. Peter Koch und der ÖVP unter Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger wert, die Sicherheit entlang der Utschtalstraße zu erhöhen. Hier müsste sogar, auf Grund der miesen Beleuchtung, jede Fußgängerin und jeder Fußgänger mit einer Taschenlampe ausgestattet werden.

Wäre vielleicht eine Idee für ein Wahlgeschenk!

Apropos Gehsteige:

Unter Hr. Altbügermeister Gerhard Weber hat man seinerzeit damit begonnen einen Gehsteig entlang der Hauptverkehrsstraße  bis in den Utschgraben zu bauen. Dafür hatten auch bereits Grundabtretungen stattgefunden. Ein großer Teil wurde auch unter Hr. Altbürgermeister Gerhard Weber gebaut. Ab der Autbahnüberführung bis Ende der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Hr. Walter Maier im Utschtal, kann man sich zum größten Teil sicher auf einen Gehsteig fortbewegen. Was sehr positiv für unsere Kinder und Spaziergänger ist. Selbst die Bewohner des Seniorenheimes beim Antonibichl nutzen diesen Gehsteig regelmäßig für ihre Spaziergänge. Mit und ohne Rollator. Aber an der besagten Stelle ist es aus mit der Sicherheit für Fußgänger.

Seinerzeit haben bereits Grundabtretungen und Rückbauarbeiten von Einzäunungen der Grundstücke stattgefunden. Speziell auf diesem Abschnitt der Utschtalstraße ist es gefährlich sich abends bei Dunkelheit, oder nachts nur mit einer Taschenlampe bewaffnet, ohne Warnweste zu bewegen. Hier wurden im Zuge einer Verkehrszählung bereits mehrmals Geschwindigkeiten von Fahrzeugen jenseits von 80 km/h in einer 30er Zone gemessen. Viel Glück und Gesundheit auf ihrem Heimweg! Passen Sie auf sich auf!

ohne Gehsteig Brandl

Empfehlung: Ob morgens oder abends, wenn finster - Warnweste mitnehmen, denn mit 30 km/h wird hier selten gefahren und es ist Mangels an Beleuchtung in ganz Oberaich sehr, sehr finster!!

Ab der Retz bis zur Kreuzung Kirchenweg führt dann der letzte Teil des Gehweges. Geplant war, die Lücken zu schließen und den ganzen Utschgraben mit einem Gehsteig auszubauen. Auch für die Streitgarnstraße war entlang der geplanten Entlastungsstraße ein Gehsteig zur Sicherheit unserer Schulkinder und Fußgänger eingeplant.

Doch dann kam der Bürgermeisterwechsel im Jahr 2017. Und was muss man sagen:

Wir sind nun wieder sehr, sehr weit entfernt davon!

Die SPÖ unter Hr. Bgm. Peter Koch und die ÖVP unter Fr. Vzbgm. Susanne Kaltenegger zeigen leider kein Interesse an der Sicherheit der Bürger und vor allem damit auch an der Sicherheit unserer Kinder im Stadtteil Oberaich und berufen sich stets auf das Kuratorium für Verkehrssicherheit, statt spät abends oder nachtens einmal selbst die Erfahrung eines gefährlichen Spazierganges bei dieser miesen Beleuchtung zu machen!

Es werden, nach Erstellung des Flächenwidmungsplanes 2019, womöglich weitere Baugenehmigungen für Wohnbaufirmen ohne Rücksicht auf die erforderliche Infrastruktur in der KG Streitgarn, erteilt werden. Dadurch wird das Verkehrsaufkommen in Oberaich stark zunehmen und die Sicherheit unserer Kinder und Enkerl ebenso stark abnehmen. Wie schon in einem anderen Artikel ausgeführt, muss alles was nach Oberaich rein will wieder auf demselben Weg hinaus. Und dies ist naturgemäß auch umgekehrt der Fall. Selbst die Utschtalstraße und der Utschgraben sind in einem derart desolaten Zustand, dass eine Sanierung mehr als notwendig wäre. Aber auch davon sind wir wieder sehr weit entfernt.

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Dies alles geschieht unter der Verantwortung von SPÖ und ÖVP Bruck an der Mur
Warum sollten wir also bei der nächsten Gemeinderatswahl im März 2020
die beiden Parteien wählen?

 

In den letzten Tagen sind etliche Wahlwerbungsprospekte in Haus geflattert
Doch auch bei genauester Durchsicht war in all diesen Prospekten nur von Vorhaben in Bruck an der Mur zu lesen. Den Stadtteil Oberaich kennt man in Bruck an der Mur anscheinend gar nicht mehr oder er ist so unbedeutend geworden, dass die Politiker aller Fraktionen es nicht wert finden sich darum anzunehmen. Obwohl sich hier einige Politiker und Brucker Gemeinderäte heimisch fühlen.

Sogar in den Stadtnachrichten Bruck an der Mur, September 04 - 2019
ANGESAGTE VIELFALT sucht man, auch bei genauester Durchsicht, vergebens eine Erwähnung des Stadtteiles Oberaich! Wir wollen versuchen hier gegenüber der Stadtgemeinde Bruck an der Mur ein Lebenszeichen zu setzen.

FAZIT: Zusammengefasst muss man sagen, dass der Stadtteil Oberaich von der SPÖ und ÖVP Bruck an der Mur sehr weit hinten eingereiht wurde und auch in den nächsten Jahren, sich womöglich nichts daran ändern wird. Es wäre noch so manches aufzuzählen. Bleiben Sie dran. Wir werden weiterhin über die Geschehnisse, sofern es welche geben wird, berichten!

Was sich mit 2020 womöglich ändern wird ist, dass der Verkehr auf den desolaten, teilweise zu schmalen und unsicheren Straßen enorm zunehmen wird.
Denken Sie daran, wenn sie im März 2020 an der Gemeinderatswahl teilnehmen

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